Neues Jahr, neues Glück, neuer Anfang…

Die letzten Wochen und Monate waren nicht gerade einfach. Wenn das Töchterlein zahnt, im Schub ist und dazu noch eine fiese Erkältung nach der anderen bekommt, dann kommt Mama zu nichts. Allein die Einschlafbegleitung dauert immer noch wahnsinnig lange und sollte sich Töchterchen endlich dazu entschließen, tief und fest zu schlummern, dauert es meist lediglich 30 Minuten, bis sie sich erneut lautstark zu Wort meldet. Tiefgründige Gedankengänge oder gar Zeit zum Schreiben sind daher kaum möglich. Sollte ich dann doch mal nach dem Abarbeiten der vielen To-Dos wie Wäsche waschen, Tisch decken, Klamotten raus legen… endlich mal die Zeit finden, mich an den PC zu setzten, kommt häufig ebenso wenig bei rum. Denn ich bin innerlich unglaublich unruhig. Ich horche. Ich warte. Ich lauere. Denn ich bin mir gewiss, gleich muss ich wieder zu ihr. Und so kommt natürlich nichts bei rum…

Daher war die letzte Zeit nicht produktiv. Nun starte ich in das neue Jahr. Mit neuem Glück und einem neuen Anfang. Denn meine Elternzeit nähert sich dem Ende und ein beruflicher Neuanfang steht vor der Tür. Nach langem hin und her Überlegen und dem Abwägen von Pro und Contra haben mein Mann und ich uns dazu entschlossen, dass ich zunächst zu Hause als Tagesmutter arbeiten werde. So kann ich zum einen das Töchterlein noch zu Hause lassen, da die Wunschkrippe erst mit 1,5 Jahren aufnimmt und zum anderen habe ich kein Betreuungsproblem mit meinem Hund (dieser begleitet mich nun seit 10 Jahren und kann trotz verschiedener Trainings nicht allein bleiben und bedarf daher immer Betreuungen in Hundepensionen). Mittlerweile habe ich für dieses Vorhaben auch schon einiges vorbereitet, allerdings gibt es trotzdem noch einiges, was zu erledigen ist.

Ich freue mich auf diese neue Herausforderung – schon nach der Geburt unseres ersten Kindes habe ich mit dem Gedanken gespielt, als Tagesmutter zu arbeiten, jedoch war das aufgrund der damaligen Wohnsituation nicht möglich. Nun steht mir dieser neue Lebensabschnitt bevor und ich bin freudig angespannt, jedoch – wie so oft bei anstehenden Veränderungen – eben auch nervös und unruhig. Etwas Altes, bestehendes, was ich kenne wird etwas Unbekanntem, mir Neuem weichen. Veränderungen bedeuten für mich oftmals enorme Kraftanstrengung. Das Neue, Bevorstehe ist gänzlich unbekannt und bietet – im Gegensatz zum Alten, bekannten – keinerlei Sicherheit. Neue (Lebens-) Abschnitte setzen mich nur all zu oft unter Druck. Werde ich es schaffen? Werde ich meinen Ansprüchen und denen der Menschen um mich herum gerecht?

2 Kommentare zu „Neues Jahr, neues Glück, neuer Anfang…

  1. Respekt vor dieser Entscheidung! Alles Gute auf deinem neuen Weg und viel Erfolg!
    Liebe Grüße
    die Hoffende

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    1. Hallo liebe Hoffende!
      Vielen Dank! Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und es gibt viel zu tun; bald wird es ernst 😉
      Liebe Grüße, Anika

      Gefällt 1 Person

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