Stress? Welcher Stress?

Die letzten Wochen waren sehr anstrengend für mich. Ich musste mich nicht nur in meiner Rolle als Dreifachmama finden und den Alltag mit drei Kindern neu organisieren, sondern auch noch die vielen Geburtstage und Feiertage mit Besuchern managen und aushalten.

Der Alltag und vor allem die Morgenroutine mit drei Kindern ist verdammt anstrengend und zerrt sehr an den Nerven, zumal wir jeden Tag 20 km zur Kita fahren müssen und gerade die Kleinste findet das meist ziemlich doof, was sie lautstark zum Ausdruck bringt. Aber ich gebe mein Bestes, versuche zu funktionieren und zu managen und nicht allzu spät in der Kita anzukommen.

Nebenher liefen dann die Vorbereitungen für die Geburtstage der Jungs, die lediglich 8 Tage auseinander liegen – perfekt getimed… Dazu zählt natürlich bei dem anstehenden Besuch das Haus von Grund auf zu putzen, ebenso wie einen tollen Kindergeburtstagskuchen zu backen, die Wohnung zu dekorieren, nach dem 1. Geburtstag wieder abzudekorieren um dann erneut alles zu dekorieren. Zusätzlich noch die Vorbereitungen für die Kindergeburtstagsfeier mit insgesamt 6 kleinen Kindern, die Spaß haben wollen und schon stand das Osterfest an, zu dem wir auch Besuch bekommen haben, da wir mit unserem Babylein keine weite Strecke fahren wollten.

Nach diesem Marathon an Feierlichkeiten bin ich nun froh, dass endlich Ruhe einkehren kann. Mein Geburtstag, welcher kurz nach denen der Jungs ist, ist nun auch vorüber und obwohl ich gerne meinen Geburtstag feiere, verzichte ich dieses Jahr und wohl auch in Zukunft darauf, weil es mir einfach zu viel wird. Zu viel Arbeit. Zu viel Besuch. Zu viel Anspannung.

Würde ich mich selbst nicht so enorm unter Druck setzen, weil ich alles perfekt haben will, würde es vielleicht nicht ganz so anstrengend sein, doch mein gnadenloser Perfektionswahn bringt mich eben doch immer wieder an den Rand meiner Grenzen und führt zu extremer Anspannung. Ich bin nur noch gestresst, gereizt und bin wahnsinnig froh und erleichtert, wenn alles vorbei ist.

Nun ist also alles vorbei und es kann langsam Ruhe einkehren. Wenn da nicht noch weitere Termine anstehen würden. So muss ich mit beiden Jungs zum Kinderorthopäden und da dieser nicht um die Ecke ist, eine zwei stündige Autofahrt in Kauf nehmen, die Kleinste muss natürlich mitgenommen werden und da die kurzen Autofahrten zur Kita schon immer mit Bauchschmerzen meinerseits verbunden sind, graut es mir dementsprechend schon jetzt vor dieser Autofahrt. Auch ein Termin beim Kinderneurologen, der eine einstündige Autofahrt bedeutet, steht aus.

So sind nun die Geburts- und Feiertage endlich vorbei, doch richtig Ruhe kann dennoch nicht einkehren. Jedenfalls nicht für mich, da ich jetzt schon Angst vor diesen langen Autofahrten mit meiner jüngsten Tochter habe. Allein die kurzen Strecken, die ich zur Kita täglich zurück legen muss, gehen häufig an meine Substanz, da es mich immer wieder in die Zeit zurück versetzt, die ich mit meinen Jungs im Babyalter durchlebt habe, auch wenn meine Kleine sonst ein ruhiges Gemüt hat…

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